Fast alle Dienste haben solch ein Skript, das zu den Runleveln passend aufgerufen wird.
Üblicher Ort für diese Skripte ist "
/etc/rc.d/init.d"
Das Netzwerk kann über ein Start/Stop-Skript angehalten werden: "
/etc/rc.d/init.d/network start|stop".
Der ssh-Dämon, also der Server für ssh-Verbindungen, kann mit /etc/rc.d/init.d/sshd start" gestartet werden. Eleganter ist es allerdings, diesen Dienst in der Runlevel-Control für den Level 3 einzutragen. So wird er automatisch gestartet, wenn das System normal gebootet wird (Netzwerk-Betrieb oder sogar mit laufendem X-Server).
Der "inetd" (oder auch "xinetd", eine neue Version, aber kompatibel zu bestehenden Konfigurationen) ist ein Dämon, der weitere Dienste starten kann. Dies wird für kleinere Server wie z.B. den "telnet"-Server verwendet. Um den Telnet-Zugriff zu verhindern wird daher meist in der Default-Installation die entsprechende Zeile aus der "/etc/inetd.conf" auskommentiert.
chkconfig telnet off
service xinetd restart
Die Konfigurationsdatei "/etc/inetd.conf" kann mit "
tcpdchk" überprüft werden.
Um wirksam zu werden muss nach Änderungen an der "inted.conf" dem "
inetd" ein "
SIGHUP" geschickt werden.
Welche TCP-Verbindungen gerade bestehen oder möglich sind, zeigt das Programm "
netstat".
Sollen Dienste schnell zur Verfügung stehen, sollten sie als
Standalone-Version gestartet werden und nicht über den "inetd", z.B. Webserver "apache" oder der DNS-Server "
named".