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Samstag, 26. Mai 2007Kommentare (0) Trackbacks (6) Namens-Auflösung konfigurieren
In die Datei "/etc/hosts" können direkt Namen und IP-Nummer zugeordnet werden. Dabei steht in jeder Zeile ein Eintrag für die Auflösung, zuerst die IP-Adresse und dann der aufgelöste Name mit allen Aliasen durch Leertasten getrennt.
In der "/etc/resolv.conf" können DNS-Server angegeben werden, die für die Auflösung von Host-Namen verwendet werden sollen. Beispiel für einen korrekten Eintrag in dieser Datei wäre: "nameserver 208.67.222.222" OpenDNS In der "/etc/nsswitch.conf" kann konfiguriert werden, in welcher Reihenfolge die Auflösung von Rechner-Namen versucht werden soll, also ob zuerst die host-Datei oder er die DNS-Server befragt werden sollen. Wird hier kein DNS zugelassen sind Einträge in der "/etc/resolv.conf" wirkungslos. Freitag, 25. Mai 2007Kommentare (0) Trackbacks (0) Samba-Server für Windows-Netzwerke
Der Samba-Server besteht aus dem "nmbd" und dem "smbd" und wird hauptsächlich über die "/etc/smb.conf" konfiguriert.
Der "nmbd" macht als WINS-Server die Auflösung der Netbios-Namen, der "smbd" stellt die (Druck- und Datei-) Freigaben bereit. Mit "smbstatus" kann man die aktuellen Verbindungen und Freigaben kontrollieren. Die "smb.conf" kann mit "testparm" geprüft werden ob alles in Ordnung ist. Freitag, 25. Mai 2007Kommentare (0) Trackbacks (0) Konfiguration für Webserver Apache
Nach Konfigurationsänderungen muss der Webserver "apache" neu gestartet werden.
Auf einer IP-Adresse kann nur ein Apache Webserver laufen! Wichtige Konfigurationsdateien für den Webserver liegen in "/etc/apache2" und sind: httpd.conf - Einstellungen allgemein: "listen"-IP und Port, "ServerType", Name, Pfade wie z.B. "DocumentRoot" Die Konfigurationsdateien des Apache können mit "apachectl configtest" überprüft werden. Freitag, 25. Mai 2007Kommentare (0) Trackbacks (0) Konfiguration für Mail-Server-System
Eingehende Mail wird normalerweise in "/var/spool/mail" in einer Datei mit dem Namen des Benutzers abgelegt.
Ausgehende Post liegt in "/var/spool/mqueue" bis sie beim Smarthost oder Empfänger abgeliefert wurde. Mit dem Befehl "mailq" kann man sich eine Liste anzeigen lassen, welche Mail noch ausgeliefert werden muss oder ob es Probleme bei der Auslieferung gegeben hat. In seinem Homeverzeichnis kann ein User eine Datei ".forward" anlegen, darin sind Weiterleitungen im Klartext einzutragen. Mit dem Utility "dig" (Nachfolger von "nslookup") kann man mit dem Parameter "MX" herausfinden welche Mailserver für eine Domain zuständig sind. Um zu vermeiden dass ein eigener Server zur Spamschleuder wird sollte man in der "/etc/sendmail.cf" ein Ruleset anlegen. Zusätzliche Namen für bestehende Benutzer kann man in der Datei "/etc/aliases" eintragen, danach muss man die Liste allerdings dem System mit "newaliases" neu bekanntgeben (die dazugehörige Datenbank wird dann erstellt). Mittwoch, 23. Mai 2007Kommentare (0) Trackbacks (0) NTP-Server zum Uhrzeit stellen konfigurieren
Ein NTP-Server kann verwendet werden um die Uhrzeit eines lokalen Systems zu stellen. Neben anderen Möglichkeiten ist es die genaueste Variante, da hier starke Zeitsprünge vermieden werden können; die Zeit wird gedehnt oder gestaucht um sehr genau mit einem Zeitnormal übereinzustimmen.
Entweder kann der Befehl "ntpdate" über ein Cron-Event mit root-Rechten aufgerufen werden oder es wird für den "ntpd" in der Konfiguratonsdatei ein Server (Option: "server" in der "/etc/ntp.conf") angegeben. Ein ständiger Abgleich der Uhrzeit mit dem "xntpd" sollte nur dann erfolgen, wenn die permanente Anbindung ans Internet ohne zusätzliche Kosten gewährleistet ist (z.B. Flatrate)! Neben "ntp1.ptb.de" (dem offiziellen Zeitnormal der PTB) gibts es auch alternative NTP-Pools. Mit "ntpdate" wird nur die Systemuhr gestellt, wie sie auch der "date"-Befehl anzeigen und stellen kann. Um die Uhrzeit der eingebauten Echtzeituhr mit CMS-RAM-Puffer nach der gerade gestellten Systemuhr zu stellen muss der Befehl "hwclock --systohc" verwendet werden. |
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