Alle Netzwerkschnittstellen, egal ob physikalisch (z.B. Netzwerkkarte) oder logisch (z.B. Loopback) heißen Interfaces.
Interfaces werden mit "ifconfig" konfiguriert. Ohne Parameter gibt "ifconfig" die aktuelle Konfuguration aus.
Wenn ein DHCP-Server in einem Netz vorhanden ist, kann man sich mit dem "dhclient" (auch: "dhcpcd", "pump", "udhcpc") eine IP-Konfiguration abholen.
Routen zu anderen Netzen werden mit "route add" gesetzt.
Eine wichtige Rolle spielt das Default-Gateway, es wird mit "route add default gw" gefolgt von der IP-Nummer des Gateway gesetzt. Das Gateway ist der Rechner, über den es raus "gate" (das kann auch ein taiwanesischer Plastikrouter sein).
Damit ein Linux-Rechner überhaupt routen kann, also Pakete von einem zu einem anderen Interface durchleitet, muss das IP-Forwarding aktiviert sein. Das kann man mit "echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward" erreichen.
Dynamisches Routing über verschiedene Routing-Protokollen (wie EGP, IGRP, OSPF oder RIP) wird mit Linux mit dem "routed", "gated" oder "zebra/ripd" erledigt.