Die freigegebenen Verzeichnisse für NFS werden in die
/etc/exports geschrieben ("man 5 exports" erklärt den Aufbau der Datei).
Vereinfacht kennt die Datei zwei Spalten, zuerst das Verzeichnis, dann die Host oder IPs (Wildcardzeichen "*" ist erlaubt) mit Optionen.

Das Beispiel zeigt wie man das Verzeichnis "/media" freigibt, um z.B. eine eingelegt SuSE-Installations-DVD oder -CD über NFS im Netzwerk auf Workstations zu installieren, die kein DVD/CD-Laufwerk besitzen.
Wurde etwas in der Datei geändert, kann mit "
exportfs -r" der NFS-Server aktualisiert werden.
Was zur Zeit exportiert wird kann man sich mit "exportfs -v" anzeigen lassen.
Wenn die Option "
no_root_squash" nicht angegeben wurde, ist kein Zugriff mit root-Rechten über NFS möglich, das sog. squashing ist aus Sicherheitsgründen beim NFS-Export default.