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Montag, 5. Februar 2007Kernel-Module laden und aus Speicher entfernen
Der Befehl "modprobe" lädt eine Kernel-Modul und seine Abhängigkeiten. Nach dem ersten gefunden Modul wird dabei die Ausführung beendet, es sei denn die Option "-a" wurde verwendet.
Für den Administrator gibt es auch noch "insmod" mit dem ein Modul geladen werden kann, auch wenn die Abhängigkeiten nicht erfüllt sind (Option: "-f"). Man kann daher mit "modprobe" ein Modul mit oder ohne seine Abhängigkeiten, einen ganzen Satz Module oder alle Module mit einem bestimmten Vermerk laden. Technisch geschieht dies, in dem der Kernel seine Symboltabelle bekanntgibt und so der Kernel im laufenden Betrieb erweitert wird. Das Verfahren ist praktisch, es spart Speicher (weil nicht alle Funktionen immer geladen sein müssen) und man kann man eben Dateisysteme einbinden oder Netzwerkkarten verwendbar machen. Ab Kernel 2.4 wird der Befehl "kmod" verwendet. Mit dem Befehl "rmmod" wird nur dieses Modul wieder aus dem Speicher entfernt. Beispiel: "rmmod fat" entfernt das Modul mit dem Namen "fat.o" Die Option "-s" schreibt dabei alle Meldungen ins Syslog. Nicht mehr benötigte Module lassen sich auch automatisch mit dem Befehl "autoclean" entfernen. Dasselbe macht auch der Befehl "modprobe -k". Trackbacks
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